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12. August 2010 / Kees Jaratz

Wie ich zum MSV kam

Nach dem Still-Leben Ruhrschnellweg hatte ich eine Rundmail rausgeschickt an alle, die mir ihre E-Mail-Adressen gegeben hatten. Nun kommen die ersten Antworten. Für mich stellt sich dabei heraus, dass ich auf jeden Fall zusätzlich zu den E-Mail-Antworten im Laufe der Zeit auch Interviews machen werde.

Außerdem will ich nach dem Urlaub nicht allzu viel Zeit verstreichen lassen, ehe ich die Antworten veröffentliche. Deshalb setze ich die Worte dieses weiblichen MSV-Fans online, auch wenn ich noch weiß, wie sie es mit der Nennung ihres Namens halten will. Bis ich die Antwort auf meine Nachfrage erhalte, bleibt sie also erst einmal anonym.

A.B.  (* 1962)

Es war die WM ´74 in Deutschland, die mich zum ersten Mal mit Fußball in Berührung brachte. Mein Vater ging damals schon immer zum MSV. Mein Lieblingsspieler wurde Berti Vogts von Borussia Mönchengladbach. Natürlich wurde das dann auch erst einmal mein Verein. Da ich nach Ansicht meines Vaters mit knapp 12 jahren noch zu jung war, um alle 2 Wochen von Duisburg nach Gladbach zu fahren und das auch noch alleine, konnte ich damals die Spiele von Gladbach nur in der Sportschau verfolgen.

Um überhaupt live Fussball zu sehen, ging ich mit meinem Vater dann immer ins Wedaustadion. Aber meine Sympathie galt weiter den Borussen aus Gladbach. Ein Jahr später, 1975 dann, spielte der MSV in Mönchengladbach und es wurde erstmals ein Fanbus eingesetzt. Ich erhielt die Erlaubnis meiner Eltern mitzufahren. So kam ich zu meinem ersten Spiel live bei den Borussen. Wie das Spiel damals ausging, weiß ich gar nicht mehr, aber eins weiß ich, schon während des Spiels überfiel mich dieser MSV-Virus. In mir ging ein Wandel vor. Ab dem nächsten Spieltag schlug mein Herz für den MSV, und das ist bis heute so geblieben. Ich bin in den 70ern sehr viel mit dem MSV unterwegs gewesen. So waren wir beispielsweise in Straßburg beim UEFA-Cup- Spiel des MSV – auch wenn das mitten in der Woche war und ich am nächsten Tag wieder Schule hatte. Nur 3 Stunden Schlaf! Aber egal, für den MSV haben wir damals viel auf uns genommen.

Inzwischen habe ich selbst Kinder. Und wie sollte es anders sein, als dass die auch mit dem MSV-Virus infiziert sind? Meine Tochter ist erst 9 Jahre alt, und sie geht seit dem vierten Lebensjahr zum MSV. Sie hat uns auch schon auf vielen Auswärtstouren begleitet. So war sie sogar schon in München und in Berlin. Als mein ältester Sohn am vergangenen Freitag geheiratet hat, wurde sogar die MSV-Hymne vor der Trauung gespielt, weil er seine Frau durch den MSV kennenlernte. So sind wir alle mindestens bei jedem Heimspiel des MSV dabei. Wir alle sind im MSVPortal angemeldet und Mitglied der Zebraherde e.V.

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